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Kessel
Die Dampferzeugung erfolgt durch einen stehenden Heizröhrenkessel mit 10 atü Betriebsdruck und 22 m2 Heizfläche. Der Kessel hat einen lichten  Durchmesser von 1300 mm, das Mantelblech ist 12 mm stark. Der Kessel enthält 141 Heizrohre von 54/49 mm Durchmesser und 10 Ankerrohre mit den  Abmessungen 54/44 mm. Die Länge der Rohre beträgt 1340 mm. Die beiden Rohrböden sind 22 mm stark. An dem oberen Rohrboden ist eine  Rauchkappe angeordnet, auf die der Blechschornstein aufgesetzt wird. In der Transportstellung muss der Schornstein abgenommen werden. Soll die  Fahrzeugbegrenzung G1 (4280 mm über SO - Transitprofil) eingehalten werden, so muss auch der obere Teil der Rauchkappe abgenommen werden. Der  untere Rohrboden ist mit der Feuerbüchswand vernietet. Ein Bodenring verbindet die Feuerbüchse mit dem Mantel und trägt außen vier aus Winkeln  gebildete Ansätze für die Abstützung und Befestigung des Kessels auf dem Oberwagenrahmen. Der Rost liegt auf einem unterhalb des Bodenringes  befestigten Ring. In dem eingeschweißten Feuerlochring ist die Feuertür eingesetzt. Die Asche fällt auf ein mit feuerfestem Belag versehenes Blech  und wird seitlich heraus gezogen. Das eben erwähnte Blech ist mit Scharnieren und Hebeln versehen, so dass die Asche auch nach unten abgelassen  werden kann. Die Verbrennungsluft kann durch die vom Heizerstand aus verstellbare Ascheklappe reguliert werden. Der Kessel ist mit den gesetzlich  vorgeschriebenen Armaturen ausgerüstet. Er besitzt zwei Wasserstände, ein Manometer, ein federbelastetes Doppelsicherheitsventil und zwei  Injektoren als Speisevorrichtungen. Eine Anzahl von Putz- und Schlammlöchern ermöglicht eine gute Reinigung des Kessels. Unmittelbar am  Dampfaustrittsstutzen befindet sich das Hauptabsperrventil, von diesem wird der Dampf durch eine auf dem Kessel angeordnete Heizschlange zum  Trocknen geführt. An dieser Heizschlange ist das Federsicherheitsventil angeschlossen.Gegen Wärmeausstrahlung sind der Kessel und die Dampfleitung  mit einer Isolation verkleidet und zum Schutz mit einem Blechmantel umgeben. Die beiden Injektoren haben eine Leistung von je 37,5 l/min. Das  Speisewasser wird mit Hilfe eines Schlauches in den Wasserbehälter auf der Plattform neben dem Kessel eingefüllt. Dieser Behälter steht über ein  Ventil mit den Wasserkästen in Verbindung, die in der Plattform untergebracht sind. Sobald diese Behälter gefüllt sind, wird das Ventil geschlossen und  nur zum Nachfüllen geöffnet. Durch Leitungen kann das Wasser in den Behältern angewärmt werden. Rechts neben dem Kessel steht der Kohlenkasten.
© Arbeitsgruppe Dampfkran Bw Dresden Altstadt
3D Modell des Kessel, Wasserstand bei NW. erstellt von Lehmann Dieter Zeichnung des Kessels