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Einziehwerk
Der Ausleger wird durch 18 Seilstränge gehalten, welche in zwei Flaschenzügen mit je vier Rollenpaaren zusammengefasst sind. Die beiden  Flaschen sind mit einem Geschirr aus Zuglaschen und Traversen verbunden. Die obere Traverse ist in der Biegung des oberen Auslegerteils  gelagert und nimmt auch die Enden der zwei Seilstränge auf, die am Ausgleichhebel befestigt sind. Die Traverse des unteren  Einziehgeschirres ist durch zwei Hebel gehalten und leitet die Zugkräfte mittels zweier Zugstreben weiter. Diese greifen beiderseits des  Kessels am Ende der Plattform in das Oberwagengerüst ein. Eine Doppeltrommel von 450 mm Durchmesser wickelt die beiden Seilstränge der  Flaschenzüge in mehreren Lagen auf. Sie läuft lose auf der Trommelachse und wird durch eine Klauenkupplung gekuppelt. Von der  Vorgelegewelle wird die Einziehtrommel über ein Schnecken- und Kegelradvorgelege angetrieben. Der Schneckenkranz besteht aus Stahlguss  und die eingreifende Schnecke aus Bronze. Die Schnecke ist eingängig und wirkt selbsthemmend, der Druck wird durch ein Kugellager  aufgenommen. Zur Sicherheit ist noch eine Bandbremse am Kegelrad vorgesehen, die durch ein Handrad im Führerstand angezogen wird. 
© Arbeitsgruppe Dampfkran Bw Dresden Altstadt
Ausgleichshebel am Ausleger Doppeltrommel des Einziehwerkes Schnecke mit Konsole und Grundträger Ausgebaute Doppeltrommel und Welle des Einziehwerkes Antriebsschnecke des Einziehwerkes