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Abstützung
Der Unterwagen wird in der Arbeitsstellung des Kranes in 8 Punkten abgestützt. Die 4 Ecksäulen selbst, sind als Presszylinder mit Kolben für die  innere Abstützung und zum Anheben des Kranes ausgebildet. Um diese Säulen drehen sich kräftige Stahlgussarme, welche die äußere Abstützung  bilden. Die Arme werden beim Arbeiten des Kranes ausgeschwenkt und durch Streben in dieser Stellung gehalten. An den Enden der Arme sitzen  Stützspindeln. Nach dem Anheben des Wagens mit den inneren Stützkolben, werden die äußeren Stützspindeln mit Hilfe von Kurbeln oder Ratschen  fest auf die Schwellenunterlage herunter gedreht. Die Stützweite quer zum Gleis beträgt 3,8 m und in Gleisrichtung 6,0 m. Die Kolben der inneren  Presszylinder werden durch Muttern nach dem Anheben gesichert. Die Stützkolben und Stützspindeln stützen sich unter Zwischenschaltung der  Unterlageplatten auf sorgfältig vorbereitete Schwellenlager ab. Der Druck der äußeren Stützspindeln auf die Unterlage kann beim Arbeiten des  Kranwagens bis auf 75 t ansteigen, worauf bei der Wahl des Arbeitsplatzes Rücksicht zu nehmen ist! Der Pressdruck wird von einer einfach  wirkenden Einzylinderpumpe liegender Bauart erzeugt, deren Kurbelwelle über eine Stirnradübersetzung von einem Elektromotor angetrieben wird.  Pumpe und Motor mit dazugehörigem Wasserkasten von ca. 115 l Inhalt sind am Kopfende der Unterwagenplattform angeordnet. Der Motor wird von  der im drehbaren Teil des Kranwagens befindlichen Lichtmaschine über Ringschleifkontakte am König mit Strom versorgt. Von der Pumpe führen  Druckrohrleitungen zu den Ecksäulen. An diesen Rohrleitungen sind noch 4 Handpresspumpen angeschlossen. Vor jedem der 4 Presszylinder sitzt ein  Ventil in der Leitung, außerdem besitzt jeder Zylinder Entwässerungs- und Entlüftungsventile, sowie zur Begrenzung des Hubes von max. 160 mm je  ein gesteuertes Ventil. Die Kolben der Stützspindeln dichten mit 3 Ledermanschetten von 140 mm Durchmesser gegen den Druck von 300 atü ab.  Beim Abstützen des Kranwagens werden die Spindeln auf das Schwellenlager niedergelassen und angepresst bis die Tragfedern entlastet sind. Die  Unterwagenplattform wird soweit angehoben, bis die Tragfedern entlastet sind. Durch Regeln des Druckes in den einzelnen Zylindern mittels der  Ventile wird die Plattform mit Hilfe einer Wasserwaage oder eines Lotes waagerecht eingestellt. Vor Beginn des Arbeitens werden dann die Muttern  der Kolben bis zum Anliegen nach oben geschraubt, dadurch wird verhindert, dass die Kolben in Folge von Undichtigkeiten zurückgehen. Soll der  Kranwagen wieder in die Transportstellung gebracht werden, so werden zunächst die Stützspindeln an den Enden der Stützarme gelöst, alsdann  werden die Muttern an den Stützkolben herab geschraubt und dann die Kolben nach aufheben des Druckes mit den an den Presszylindern  befindlichen Ratschen hochgewunden und in dieser Stellung durch Bolzen gesichert.
© Arbeitsgruppe Dampfkran Bw Dresden Altstadt
Stützarm Zum Ausschalten der Federung wird der Bügel unten an das Achslager angezogen und von oben die Schraube auf die Feder geschraubt